Fit fürs Studium

[Fit fürs Studium] Zielmanagement

Als Allererstes ist es wichtig, eine Bestandsaufnahme der eigenen Fähigkeiten zu machen:

  • Welche habe ich gut ausgebaut?
  • Welche sind noch ausbaufähig?
  • Welche möchte ich entwickeln?

Nur, wenn ich weiß, wo ich stehe und in welche Richtung ich mich entwickeln möchte, also welche Ziele ich verfolge, kann ich diese schnell und effizient erreichen. Anhand von Zielen können wir unseren Fortschritt erkennen. Dadurch wirken sie strukturierend und motivierend.

SMARTe Zielsetzung

SMARTe Ziele

  • Spezifisch bedeutet, dass die Ziele möglichst genau formuliert sein sollen. „Ich möchte bis um 12 Uhr 10 Seiten eines Forschungsartikels gelesen haben“ ist spezifischer als „Ich möchte an meinem Referat arbeiten“.
  • Messbar bedeutet, dass die Ziele überprüfbar sein sollen. Habe ich das Ziel erreicht?
  • Angemessen bedeutet, dass die Ziele den Kompetenzen entsprechen sollten und nicht unerreichbar hohe Ziele gesteckt werden sollen.
  • Relevant bedeutet, dass die Ziele sinnvoll zu einem übergeordneten Oberziel sein sollen.
  • Terminiert bedeutet, dass die Ziele zeitlich begrenzt sein sollen. Das überschneidet sich teilweise mit der Messbarkeit und der Spezifität.

Ober-, mittelfristige und Feinziele

Ziele haben unterschiedliche untergeordnete Facetten: Leitziele (bzw. Oberziele), konkrete Ziele (bzw. mittelfristige Ziele) und konkrete Umsetzungen (bzw. Feinziele). Oft haben wir eine diffuse Vorstellung darüber, was wir gerne erreichen möchten, z.B. möchte A in 6 Jahren Psychotherapeut sein. Diesem Leitziel sind aber noch viele weitere konkrete Ziele verschiedener Abstraktionsstufen untergeordnet, sozusagen „Etappensiege“, die errungen werden möchten, z.B. Bachelor- und Masterabschlüsse der Psychologie und dafür zunächst ausreichende Noten, um einen Masterplatz zu erreichen. Dafür bedarf es der konkreten Umsetzung, z.B. in Statistik mit B, C, D eine Lerngruppe gründen, in der man jeden Mittwoch 4 Aufgaben rechnet. (Beachte: je spezifischer das Ziel, desto besser).

Die Ziele müssen sich aber nicht nur auf den akademischen Bereich oder den Beruf beziehen, sondern können auch auf Familie, Hobbies oder die eigene (Persönlichkeits-)Entwicklung bezogen werden.

Übung: Formuliere langfristige Ziele aus den noch ausbaufähigen Eigenschaften und Kompetenzen. Welche Ziele ergeben sich daraus für das nächste halbe Jahr? Welche konkreten Schritte kann ich (jetzt) umsetzen?

Kollegialer Austausch: Es wurden Dreiergruppen gebildet (mit Hilfe von Süßigkeiten).
Eine/r stellt ein Ziel vor, zu dem ihr/ihm keine konkrete Umsetzung eingefallen ist und seine Überlegungen dazu. Gemeinsam kann die Gruppe brainstormen oder die anderen Gruppenmitglieder Vorschläge für mögliche Umsetzungen geben. Dabei soll wohlwollend mit einander umgegangen werden. Die besprochenen Dinge sollen den Workshoprahmen nicht verlassen.

 

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